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Zentralstelle Genealogie

Förderverein der Zentralstelle für Personen- und Familiengeschichte in Frankfurt gegründet/ Deutsches Zentralarchiv im Höchster Bolongaropalast neu für die breite Öffentlichkeit/ Interessierte zugänglich

Von Andreas Heuberger 

Acht genealogische Interessierte, zumeist seit Jahren vielfältig Aktive aus dem gesamten RheinMainGebiet, haben im Oktober im Frankfurter Westen nach monatelangen Vorbereitungen einen Förderverein der Deutschen Zentralstelle für Personen und Familiengeschichte - Institut für Genealogie gegründet, Träger des gleichnamigen Deutschen Zentralarchivs, welches im Keller des Höchster Bolongaropalastes ein von der Öffentlichkeit bislang fast unbemerktes und unbeachtetes Dasein fristete. Das soll sich mit der Gründung des neuen Fördervereins (der buchstäblich "alte", d.h. stark überalterte Förderverein der tragenden Stiftung hatte sich zuvor aufgelöst), mit ganz neuem Personal, größtenteils der mittleren Generation zugehörig (im Schnitt in den vierzigern), schnell und merkbar ändern. 

 

Der Vorsitzende, Peter Dümig, ein IT-Projektmanager, sitzt in Friedrichsdorf bzw. Langen, die stellvertrende Vorsitzende, Ulla Engel, ist Inhaberin eines (Textil)Druckereibetriebs in Kelkheim, der Schatzmeister, Axel Würsching, Versicherungsfachberater, kommt aus Sulzbach bzw. Bad Soden und die Schriftführerin, Maria Giuliano, Wellness-Beraterin, aus Frankfurt-Bornheim und -Höchst resp. Dreieich. 

 

Das zentrale deutsche genealogische Archiv ist, ein regionales "Pfund" zum Wuchern, auch ein reicher Fundus für regionalgeschichtlich Interessierte, insbesondere aus dem hessischen. Dessen Bestand umfaßt eine bemerkenswerte Sammlung von ca. 300.000 Namens-Karteikarten für Suchen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, inkl. für deutsche Auswanderer aus aller Herren Länder (d.h. für Personen mit deutschen Vorfahren weltweit), 12.000 Bücher, 9.000 Akten. Das Zentralarchiv ist auch Herausgeber des (Deutschen) "Genealogischen Jahrbuchs", welches seit 1961 erscheint (mit 37 Bänden bis dato), und die größte Sammelstelle für Zeitschriften der Familienverbände. 

 

Ende des kommenden Jahres soll, so die Zielsetzung der Initiatoren, der Verein bundesweit deutlich mehr als 100 Mitglieder zählen.  

 

Mithelfer aller Art sind herzlich willkommen! Dazu zählen neben neuen Fördervereinsmitgliedern (für einen 30 Euro-Jahresbeitrag gibt es das "Genealogische Jahrbuch" kostenlos!), Ehrenamtliche für eine regelmäßige Präsenz im Archiv, Helfer insbesondere im IT-Umfeld, u.v.a.m.  

 

In den kommenden Wochen werden Öffnungszeiten für Profi- und Hobby-Genealogen sowie für alle Interessierten eingerichtet. Neuigkeiten dazu wird es dazu mindestens auf der Webseite der Zentralstelle geben, www.genealogische-zentralstelle.de .

 

Die Zentralstelle ist sehr offen für Verlinkungen und Kooperationen mit allen willigen Archiven, Institutionen, Familienverbänden und sonstigen Initiativen aus dem Umfeld.  

Familiengeheimnis in Gewölbekeller

Genealogie-Bericht

 

Kontakt(aufnahme) dazu, sowie weitere Informationen via: 

- Allgemeines (Grundsätzliches, Kooperationen): info@genealogische-zentralstelle.de

- Organisatorisches (Öffnungszeiten, Archiv-Bestands-Org., Technik, u.ä.): orga@genealogische-zentralstelle.de 

- Fragen zur Mitgliedschaft: mitglieder@genealogische-zentralstelle.de 

- Finanzfragen, Sponsoren: finanzen@genealogische-zentralstelle.de 

- Jahrbuch-Themen: jahrbuch@genealogische-zentralstelle.de 

- (Sonstige) Inhalte, Presse, Referentenpool: presse@genealogische-zentralstelle.de 

 

- Postadresse:  

Förderverein der Zentralstelle für Personen und Familiengeschichte e.V. 

c/o RheinMainNetwork e.V. 

Bolongarostr. 103 

65929 Frankfurt 

Tel. 069-300978-12 

Fax 01212-588245894 

www.genealogische-zentralstelle.de 

info@genealogische-zentralstelle.de

www.rheinmainnetwork.com/cms/genealogische-zentralstelle 

genealogie@rheinmainnetwork.com 

Öffnungszeiten

 

Im Moment ist die Ahnenforschung jeden Mittwoch möglich, von 16:00 bis 20:00 Uhr. Außerhalb dieser Zeit ist ein Besuch des Archivs zu Forschungszwecken nach vorheriger Abstimmung ebenfalls möglich. Ebenfalls können Anfragen per Brief an die Stiftung oder den Förderverein gestellt werden.